Markttag

In dieser dunklen Jahreszeit fehlen sie mir besonders, die Märkte der Camargue, darum habe ich hier einige „vitaminreiche“ und „nahrhafte“ Bilder zusammengestellt habe, die vielleicht helfen können.

Damit dann aus all den Zutaten auch was wird, gibt es gleich noch ein recht einfaches Rezept

La bouillabaisse du pêcheur

dieses Rezept für vier Personen ist eine sehr ursprüngliche und einfache Version der berühmten Bouillabaisse, die es heute in den unterschiedlichsten „verschlimmbesserten“, manche behaupten , „verfeinerten“ Varianten gibt…

Man gibt etwa 4 EL gutes Olivenöl in einen nicht zu kleinen Topf. Dazu kommen dann schön ordentlich und der Reihe nach zwei feingehackte Zwiebeln, zwei Tomaten (gehäutet und gewürfelt), das Weiße einer ordentlichen, in Ringe geschnittenen Lauchstange, vier mittlere, geschälte und längs geviertelte Kartoffeln. Darüber kommt der Inhalt von zwei Döschen Safran (leider nicht ganz billig), und das Ganze wird noch gesalzen und gepfeffert.

Auf dieses liebevoll vorbereitete Bett legt man nun die ebenso vorbereiteten Fische. Man braucht insgesamt 1 kg Mittelmerfische, wobei die Mischung nicht unwichtig ist. Es sollten mindestend sechs verschiedene Sorten sein, keinesfalls fehlen darf der Drachenkopf, dazu dann noch Petermännchen, Seeteufel, Meeraal, Knurrhahn, Petersfisch, Wittling, Wolfsbarsch, und wer es ein wenig mehr „schickimicki“ mag, kann auch noch Langusten oder auch Taschenkrebse dazugeben. Es geht aber garantiert auch ohne!!! Diese Fische werden geschuppt, ggf. ausgenommen und Kopf und Schwanz werden abgeschnitten. Da diese Arbeit der zeitaufwändigste Teil der Zubereitung ist, kann man auch den Fischhändler bitten, dies zu tun.

Wenn jetzt die Fische im Topf angekommen sind, wird dieser mit Wasser aufgefüllt und auf eine starke Flamme gestellt. Es ist wichtig, daß die Zeit bis zum Aufkochen nicht zu lange dauert, daher sind Besitzer eines Gasherdes eindeutig im Vorteil. Aber auch mit der Elektroplatte geht’s, wenn man diese vor dem Aufstellen des Topfes schon mal etwas „vorglühen“ lässt. Erst von dem Moment an, wo die Geschichte aufkocht, laufen die 20 Minuten Kochzeit, nach der die Suppe fertig ist. Sie wird im Topf serviert, zusammen mit Baguette, einer Rouille und einem schönen frischen Rosé aus der Camargue.

Bon appétit !

Andreas

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